#RoteKartefürFreier

für eine EM ohne Sexkauf!

1.200.000

 FREIER am Tag

~ 80%

OPFER VON MENSCHENHANDEL

 in der Prostitution

1.000.000

Mehrfach-VERGEWALTIGUNGEN bei Opfern von Menschenhandel

JEDEN TAG

Vom 14. Juni 2024 bis zum 14. Juli 2024 findet in Deutschland die EM statt. Wir sagen:

Kein Heimspiel

Die meisten Frauen in der Prostitution kommen aus den ärmsten Ländern nach Deutschland. Menschenhändler und Zuhälter nutzen ihre Notsituationen aus.

Kein Event

Zu großen Sportevents werden unzählige Prostituierte in die Austragungsorte gebracht. Die meisten von ihnen unter falschen Versprechungen.

Kein Fairplay
Frauen erleben in der Prostitution schwere physische und psychische Gewalt. Sie werden genötigt zu tun, was der Freier will. Er hat das Geld und damit die Macht.

 

Fan ja – Freier nein


Sag nein zu Sexkauf! Werde unser Fan.

 

 

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  • Freier nutzen die Notlagen der Prostituierten aus.
  • Freier nehmen in Kauf, dass die Frau unfreiwillig in der Prostitution ist.
  • Freier bewerten Prostituierte - wie eine käufliche Ware.
  • Freier riskieren, Prostituierte zu verletzen.
  • Freier fügen Prostituierten unmittelbar gesundheitlich Schaden zu.
  • Freier sind allein mit der Prostituierten und niemand schaut hin.

 

 

Niemand? Doch – wir! 

Schau auch du hin! 
Zeig den Freiern die Rote Karte!

Definition Tätlichkeiten: Einsatz körperlicher Gewalt wie beispielsweise Treten, Schlagen, Stoßen, Beißen oder Spucken.

 

Prostituiere erleben schwere physische und psychische Gewalt. Das Risiko, ermordet zu werden, ist für Prostituierte 18mal höher als für andere Frauen. 

 

Prostitution passiert in den meisten Fällen unfreiwillig. 

 

Prostitution ist Gewalt gegen Frauen.

Definition Grobes Foulspiel: Angriffe, die eine Gefahr für den Gegner darstellen oder übermäßig hart oder brutal ausgeführt werden

 

Ca. 80 bis 90 % der Prostituierten kommen aus dem Ausland. Die häufigsten Herkunftsländer sind Rumänien, Bulgarien und Ungarn, aber auch Nigeria. Häufig werden die Frauen durch falsche Versprechungen in die Prostitution gelockt. Ihnen wird zum Beispiel ein guter Job versprochen oder eine Liebesbeziehung vorgespielt. Die meisten Frauen kommen aus sehr armen Verhältnissen. Viele haben in Kindheit und Jugend sexuelle Gewalt erlebt, sind drogenabhängig oder haben Schulden.

 

Diese Notlage wird von Menschenhändlern und Zuhältern ausgenutzt. Freier profitieren. 

Definition Rohes Spiel: Im Kampf um den Ball agiert der Spieler rücksichtslos und nimmt in Kauf, dass er seinen Gegner verletzt oder anderweitig gesundheitlich gefährdet.

 

Prostituierte leiden unter körperlichen Erkrankungen, Depressionen und schweren Traumatisierungen. 

 

Prostitution erfolgt in den meisten Fällen unfreiwillig.

Freier nehmen das in Kauf. 

 

Prostitution ist Gewalt gegen Frauen.

Definition Beleidigungen: Anstößige, beleidigende oder schmähende Äußerungen bzw. Handlungen

 

In sogenannten Freierforen, in denen Freier sich online über die Prostituierten austauschen und diese bewerten, herrscht ein Ton, der von Verachtung, Hass und Geringschätzung gegenüber Frauen geprägt ist. Prostituierte werden entmenschlicht, wie käufliche Ware beschrieben und bewertet.

 

Definition: Unsportliches Verhalten bezieht sich meistens auf leichtere Fälle wie Notbremsen oder Festhalten des Gegners.

 

Während der größte Teil der Prostituierten Frauen sind, sind es beinahe ausschließlich Männer, die sexuelle Handlungen kaufen. In der Prostitution hat der die Macht, der das Geld hat. Das ist der Freier. Frauen in der Prostitution stehen unter starkem Druck, Geld verdienen zu müssen. So gut wie nie können sie Freier ablehnen oder Praktiken verweigern.

Platzverweis nach Roter Karte im Fußball –

 

Kein Platz für Sexkauf in unserer Gesellschaft

Deshalb zeigen wir die

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Dann findest du hier die Möglichkeiten, dir Materialien zu bestellen.

PRESSE

Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Kampagne

Interessantes zur Freier-Strafbarkeit

 

 

Wo bleibt der Abpfiff für Freier?

 

Die deutschen Prostitutionsgesetze gehen davon aus, dass Prostituierte sich freiwillig prostituieren. Das ist in den meisten Fällen falsch. ExpertInnen der Strafverfolgungsbehörden bestätigen, dass die Mehrheit der Prostituierten fremdbestimmt in der Prostitution sind. Das heißt: Ein Großteil der Prostituierten ist Opfer von Zwangsprostitution oder Opfer von Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Die männliche Nachfrage nach Prostitution ist höher als das Angebot. Daher kann man sagen: Freier befördern durch ihre Nachfrage die Zwangsprostitution und den Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Deutschland ist sogar zum Land für Sextourismus geworden.

 

Gibt es Regeln für Freier?

 

Ja, die gibt sie. Wenn ein Freier eine Prostituierte für sexuelle Handlungen bezahlt, die Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel ist, macht er sich gemäß §232a Abs. 6 StGB strafbar.

 

 

 

ABER: Anders als beim Fußball, wo ein Foul aufgrund der Rechtslage (hier: Spielregeln) sofort geahndet wird, 

gibt es keine bekannten Fälle, in denen Freier Strafen erhalten haben.

 

 

Warum werden Freier bisher nicht bestraft?

  • Damit Freier nach §232a Abs. 6 StGB bestraft werden können, müssten die Strafverfolgungsbehörden beweisen können, dass der Freier von der Zwangslage der Prostituierten wusste oder ihre Situation zumindest leichtfertig verkannt hat. Dem Freier dieses „Wissen“ vor Gericht nachzuweisen ist kaum möglich, daher greift das Gesetz nicht.
  • Freier zahlen (meist) mit Bargeld. Eine nachträgliche Strafverfolgung bei Feststellung von Opfern von Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung ist somit kaum möglich.
  • Freier nehmen jedes Mal in Kauf, sich strafbar zu machen Freier wollen oder können nicht entscheiden, ob sich Prostituierte freiwillig prostituieren oder sich prostituieren müssen. 
  • Freier schätzen die Anonymität. Sie hinterlassen keine Kontaktdaten.
  • Freier entwickeln ein Anspruchsdenken: ich bezahle, also habe ich das Recht. Sie hinterfragen nicht, ob sie ein Opfer von Menschenhandel vor sich haben.
  •  

Straftatbestand Menschenhandel

 

Die meisten Prostituierten sind weiblich und prostituieren sich nicht freiwillig (Zwang, Ausbeutung, Gewalt, emotionale Manipulation oder Abhängigkeiten, Täuschung, Erpressung, Drogensucht, Schulden etc.). Davon wiederum kennen die meisten nicht ihre Rechte oder werden unter Druck gesetzt, zum Beispiel keine Aussagen zu machen, weil sie selbst oder ihre Familie im Heimatland bedroht wird. Somit kommt es nur sehr selten zu Opferaussagen, die nach deutschem Recht zwingend notwendig sind, um ein Opfer von Menschenhandel zu identifizieren und ein Strafprozess führen zu können. Ist ein Opfer identifiziert, könnte man dann nach den Freiern fahnden, die sich strafbar gemacht haben. Erfolgsaussichten? Gleich null.

 

Was wäre der Sport ohne Spielregeln und ohne Achtung der Spielregeln durch den Schiedsrichter?

 

Viele Freier kennen die Missstände. Sie beobachten, wie Prostituierte Opfer von Gewalt durch andere Freier oder Zuhälter werden. Dennoch bestehen sie auf die einmal bezahlte „sexuelle Dienstleistung“ ohne Rücksicht - auch bei erkennbarem Widerwillen, Ekel und Schmerzen der Prostituierten.

Auch Freier müssen sich an Regeln halten: Freier schaden den Prostituierten und befördern mit ihrer Nachfrage den Menschenhandel. Deshalb zeigen wir Freiern die Rote Karte. Deshalb fordern wir die generelle Freier-Bestrafung! Ein generelles Sexkaufverbot

 

  • führt dazu, dass sich die Nachfrage nach Prostitution reduziert. Freier werden in die Verantwortung für die nachhaltige Eindämmung der Opfer-Zahlen an Zwangsprostitution und Menschenhandel genommen.
  • sensibilisiert Freier und potentielle Freier hinsichtlich der strafbaren Handlung. Die generelle Freier-Strafbarkeit schafft eine normative Haltung und schreckt potentielle Freier ab.
  • nimmt Freier in die Verantwortung: es handelt sich bei der Prostitution nicht um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr, sondern in den meisten Fällen um kommerzialisierte sexuelle Gewalt.
  • entlastet die Strafverfolgungsbehörden, denn der Straftatbestand ist eindeutig: Freier machen sich immer strafbar, wenn sie sich den Zugang zum Körper eines anderen Menschen kaufen.
  • führt zu einem Unrechtsbewusstsein, das die Freier im Moment nicht haben. Das Wissen, dass Mann sich strafbar macht, hat normative Auswirkungen auf sein Verhalten. Bei einer generellen Freier-Bestrafung überlegt sich der Freier zweimal, ob er das Risiko eingeht, sich strafbar zu machen.
  • führt zur Gleichstellung der Geschlechter, da es Männern verboten ist, sich den Zugang zum Körper einer Frau zu kaufen.
  • führt dazu, dass Männer einen auf Konsens beruhenden respektvollen sexuellen Umgang mit Frauen erlernen.
  • führt dazu, dass Freier Frauen weniger objektivieren und sie weniger als Ware betrachten.
  • führt dazu, dass Deutschland nicht mehr Zielland für Sextourismus und Menschenhandel ist.
  • reduziert die finanziellen Gewinne der Organisierten Kriminalität aus der Prostitution.
  • hebt das Machtgefälle zwischen Prostituierten und Freiern auf, denn die Freier machen sich strafbar und nicht die Prostituierten.

Wir fordern ein Sexkaufverbot nach Nordischem Modell. Das Nordische Modell besteht aus vielen Elementen, die erst im Zusammenspiel wirken. Das Sexkaufverbot ist nur eines davon.

 

 

In der Prostitution gibt’s kein Fairplay.

Darum gehören Freier ins Abseits:

Besser Fußballeuropameister statt Bordell Europas

Seit 2002 gelten in Deutschland Gesetze, die die Nachfrage nach Prostitution gefördert haben. Seitdem sind immer mehr Bordelle entstanden. Deutschland wird daher heute „Bordell Europas“ genannt. In Deutschaland werden tausende Frauen sexuell ausgebeutet.

 

Flutlicht! Statt Rotlicht-Kriminalität

 

Das Geld der Freier fördert die Organisierte Kriminalität, Geldwäsche, Drogenhandel, sexuelle Gewalt, Zwang, Menschenhandel, Ausbeutung. Nur eine generelle Freierbestrafung wird die Prostitution für die Schattenwirtschaft unprofitabel machen.

 

Gegen Diskriminierung

 

Legalisierter Sexkauf fördert Diskriminierung von Frauen und Mädchen und verfestigt soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft.

 

Für Respekt - auch neben dem Platz

 

Sex gegen Geld ist Sex ohne echten Konsens. Die meisten Frauen erleben die Prostitution als sexuelle Gewalt. Prostitution verletzt die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen. Wer sein Gegenüber respektiert, bezahlt nicht für Sex.

 

Herz und Verstand

 

Um Prostitution ranken sich viele Mythen. Diese Mythen dienen dazu die Gewalt und Ausbeutung zu verschleiern und die Prostitution als „normalen Beruf“ zu verkaufen. Lassen wir uns nicht weiter täuschen, sondern genau hinschauen.

 

 

 

Lasst uns gemeinsam für eine Welt ohne Ausbeutung 

und für ein respektvolles Miteinander kämpfen!

#RoteKartefürFreier

für eine EM ohne Sexkauf!

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Kontakt

Bundesverband Nordisches Modell - zur Umsetzung des Gleichstellungsmodells

in Deutschland e.V.
 

Prenzlauer Allee 186
10405 Berlin

 

info@bundesverband-nordischesmodell.de

 

IBAN: DE32 4306 0967 1329 5709 00

BIC: GENODEM1GLS

GLS Bank

 

VR 40848

 

 

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